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Mrz 26, 2021
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Hundefrisbee – Discdogging

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Hundefrisbee bzw. Discdogging – Infos zu dieser beliebten Hundesportart für aktive und clevere Hunde.

Was ist Hundefrisbee?

Hundefrisbee ist ein großer Spaß für aktive und clevere Hunde. Diese Hundesportart ist auch unter den Namen Discdogging oder Dog Frisbee bekannt und stammt ursprünglich aus Amerika. Dabei wirft der Hundeführer die Hundefrisbee-Scheibe flach in einer für seinen Hund geeigneten Wurfhöhe und dieser fängt die Scheibe im Idealfall auf. Doch bis dahin ist ein wenig Training nötig. Wenn man aber sieht, wie sich der Vierbeiner zum begeisterten „Flughund“ entwickelt, lohnt sich das Üben.

Diese Abwandlung des üblichen Apportierspiels regt den Jagdtrieb der Hunde an und fördert ihre Geschicklichkeit und ihr Konzentrationsvermögen. Bei häufigen Wiederholungen ist auch mit einem Kraftzuwachs zu rechnen.

Welche Hunde können Hundefrisbee betreiben?

Hundefrisbee kann nahezu unabhängig von der Größe und Kraft eines Hundes durchgeführt werden, da es auch für kleine Hunde passende Hundefrisbee-Scheiben gibt. Der Hund benötigt Wendigkeit, Reaktionsvermögen und Tempo. Im langsamen Trott kann er keine Frisbeescheibe fangen, sodass temperamentvolle Tiere hier im Vorteil sind.

Hunde, die schmerzhafte Knochen- oder Gelenksprobleme haben, zu denen zum Beispiel Hüftgelenksdysplasie, Ellenbogendysplasie oder schwere Formen von Patella-Luxation gehören, müssen vor Fehlbelastungen wie Sprüngen oder abrupten Richtungswechseln geschützt werden. Für diese Hunde gibt es geeignetere Hundesportarten als Dog Frisbee. Für Hunde mit schweren Herzerkrankungen sollte man ebenfalls eine andere Alternative als diesen aufregenden Sport wählen. Ansonsten hat man kaum Einschränkungen.

Discdogging gezielt trainieren

Vor der ersten Hundefrisbee-Runde sollte der Hund am besten schon apportieren können. Man versucht es also vorab mit Bällen, einem Bringsel oder einem Stock. Sobald das gut klappt, wirft oder rollt man die Frisbee-Scheibe zunächst so, dass sie am Boden landet, sodass der Hund sie leicht aufheben kann und dadurch ein Erfolgserlebnis hat. Nach mehreren Wiederholungen kann man es mit einer kurzen Flugbahn und dem Apportieren während des Fluges versuchen. Mit der Zeit lern der Hund, die Flugbahn zu erahnen. Ab da wird es kein riesiger Spaß für alle Beteiligten.

Die optimale Hundefrisbee-Scheibe

Man benötigt zum Discdogging eine spezielle Hundefrisbee-Scheibe. Diese ist weicher als übliche Frisbeescheiben für Menschen, sodass die Gefahr von Verletzungen der Zähne und des Rachenraums nicht so groß ist. Ganz ausschließen kann man sie, wie bei allen Hundesportarten, nicht.

Optimal sind leichte Scheiben aus einem flexiblen, nicht splitternden Material. Da der Hund die Scheibe als Beute behandelt, sollte sie möglichst bissfest sein. Wer später an Wettkämpfen teilnehmen möchte, der kann von vornherein eine Hundefrisbee-Scheibe auswählen, die für Anfänger und Wettkampf-Hunde geeignet ist. Im Idealfall ist das Material schadstofffrei­.

Fazit: Hundefrisbee erfreut sich sowohl als Hundespiel zu Hause wie auch im wettkampfmäßigen Hundesport zunehmender Beliebtheit. Da man lediglich eine Hundefrisbee-Scheibe und etwas Platz braucht, ist Dog Frisbee einfach durchzuführen. Von uns eine klare Empfehlung!

 

Foto: Discdogging von Herbert Aust | Pixabay

 

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