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Mai 8, 2016
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Nikotin – der gefährliche Hundekiller

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Die Fälle, in denen Hunde durch Nikotinvergiftungen sterben, häufen sich seit der Einführung der E-Zigarette. Der Grund: Viele Hunde zerbeißen den E-Zigaretten-Behälter aus Langeweile und nehmen dadurch das lebensgefährliche Nikotin auf. Aber auch Aschenbecher oder Kautabak sollten Hundebesitzer unbedingt außerhalb der Reichweite von tierischen Mitbewohnern aufbewahren.

E-Zigaretten – die unterschätzte Gefahr für Hunde

Wenn Raucher beschließen, von normalen Zigaretten auf E-Zigaretten umzusteigen, möchten sie der Gesundheit etwas Gutes tun. Allerdings können gerade E-Zigaretten für Hunde schnell zum Verhängnis werden. Aus Langeweile neigen die Vierbeiner dazu, die Behälter zu zerkauen, in denen sich die nikotinhaltige Flüssigkeit befindet. Dadurch gelangt das Nikotin in den Magen und sorgt für schwere Vergiftungen. Typische Symptome sind Erbrechen und Schäumen. Auch Ruhelosigkeit, Durchfall, Zittern, Krampfanfälle und ein hoher Puls gehen mit der Vergiftung einher. Nicht selten führt die Nikotinvergiftung bei Hunden trotz tierärztlicher Notfallmaßnahmen zum Tod durch Herzstillstand.

Nikotin lockt Hunde mit Duftstoffen an

Nikotin hat eine viel stärkere Wirkung, wenn es über den Magen aufgenommen wird, als wenn Sie es rauchen oder dampfen. Nach 15 Minuten setzt in der Regel die Wirkung ein. Da Hunde keine Resistenzen durch regelmäßiges Rauchen oder Dampfen aufbauen, genügen oft schon kleine Dosen für eine starke Vergiftung. Außerdem ist die Körpermasse bei Tieren deutlich geringer als bei Menschen, sodass geringe Dosen starke Schäden verursachen. Zigarettenstummel und Kautabak sind häufig mit Aromen angereichert, die auf Hunde eine hohe Anziehungskraft auswirken. Aus diesem Grund fällt es den Vierbeinern schwer, dem tödlichen Gift zu widerstehen.

Halten Sie Tabak aller Art von Ihrem Hund fern

Deshalb gilt: Tabak aller Art muss von Hunden und Katzen ferngehalten werden. Auch Aschenbecher und die Flüssigkeit der E-Zigaretten dürfen sich niemals in der Reichweite der Vierbeiner befinden. Sollte Ihr Hund doch einmal Nikotin verschluckt haben, so richtet sich die Schwere der Vergiftung zum einen nach dem Gewicht des Tiers und zum anderen nach der aufgenommenen Dosis. Große Hunde überstehen einen einzigen Zigarettenstummel meist problemlos. Trotzdem sollten Sie sicherheitshalber immer einen Tierarzt aufsuchen, wenn Sie bemerken, dass Ihr Hund Nikotin aufgenommen hat.

Bitte teilen Sie diesen Artikel, um noch mehr Hundehalter vor dem gefährlichen Hundekiller Nikotin zu warnen.

 

© Foto: lindsayfox auf Pixabay, Lizenz CC0 Public Domain

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