Viele hundefreundliche Ferienhäuser an der Ostsee
Jun 1, 2016
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Therapiehund Nala – diesen Toy-Pudel hat der Himmel gesandt

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Die kleine Toy-Pudeldame Nala hat als Therapiehund in „ihrem“ Pflegeheim in Minnesota, USA, viel zu tun. Alle Leute erwarten sie –  natürlich regelmäßig. Selbstbewusst steigt die hübsche schwarze Hündin in den Aufzug und durchquert flott die Gänge von Zimmer zu Zimmer, um den Heiminsassen einen Besuch abzustatten. Dabei wird niemand vergessen. Es ist rührend, wie sie ohne zu zögern einer Patientin im Rollstuhl auf den Schoß springt, um sich ausführlich liebkosen zu lassen. Nalas Augen rollen zufrieden. Beide genießen die „Krabbel-Einheiten“ sichtlich. Völlig ohne Scheu geht Nala auf die schwerkranken und pflegebedürftigen Menschen zu, lässt sich auch gern auf dem nächsten Bett nieder, um Liebe und Trost zu spenden. Ein richtiger Sonnenschein im nicht immer einfachen Alltag eines Heimes. Diesen Hund hat der Himmel gesandt, ist man sich im Pflegeheim sicher.

Ein Therapiehund bringt Schwung in den Heimalltag

So wie in Minnesota hat es sich auch in anderen Heimen herumgesprochen, dass Therapiehunde einen ausgesprochen positiven Einfluss auf die Patienten haben. Mit ihrer offenen, authentischen Art schaffen sie es immer wieder, gerade Kranke ein Stück weit aus ihren trüben Gedanken in die bunte Welt zurückzuholen. Oft genug hat sich gezeigt, dass Therapiehunde wieder richtig Schwung in das Leben der Alten-, Pflege- oder auch Behindertenheime bringen können. Ein Hund ist ein Sozialpartner. Im Umgang mit ihm spürt der Benachteiligte, dass er im Leben noch gebraucht wird, was sein Selbstbewusstsein stärkt. Während der Streicheleinheiten werden ganz nebenbei die motorischen Fähigkeiten geschult, denn viele Menschen sind im Umgang mit einem lebendigen Tier viel lockerer als in anderen Situationen. Selbst Demenzkranke profitieren von den Vierbeinern. Manche freuen sich so auf den nächsten Besuch des Hundes, dass sie sich sogar den Namen des Tieres merken.

In Deutschland wählt man die Therapiehunde nach charakterlicher Eignung aus. Nicht jeder Hund kann diese Aufgabe übernehmen. Eine menschenbezogene, selbstbewusst offene Art ist Voraussetzung für eine Therapiehund. Ängstliche, nervöse Tiere sind ungeeignet. Die Rasse spielt bei der Auswahl keine große Rolle, wobei angsteinflößende Hunde nicht in Frage kommen. Kleine und mittelgroße Rassen mit „Wuschelfell“ sind als Therapiehunde oft im Seniorenheim im Einsatz.

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© Video: Therapiehund Nala – USA Today via Youtube

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Hundefreundliche Ferienwohnungen in Holland

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