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Apr 24, 2016
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Verrückte Tierwelt: Hat eine Kobra zwei Hundewelpen beschützt?

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Es ist eine wirklich mysteriöse Geschichte: Im indischen Punjab sollen zwei Welpen beim Spiel mit ihren Geschwistern in einen Brunnen gefallen sein. Nach Angaben des Besitzers bemerkte die Mutterhündin das Unglück und bellte so lange, bis er nach dem Rechten sah. Beim Blick in den Brunnen bot sich ihm ein unglaubliches Bild: Die zwei Welpen hockten verängstigt, aber weitgehend unversehrt zusammengekauert neben einer Königskobra! Das gefährliche Tier hatte den Kleinen nichts getan. Ganz im Gegenteil: Zeugen berichten, dass sie sich beschützend vor den Welpen aufrichtete und schließlich sogar dafür sorgte, dass sie in dem Teil des Brunnens blieben, der vor dem Wasser sicher war. Die Schlange soll die Welpen quasi vor dem Ertrinken gerettet haben.

Da sich niemand an die Kobra herantraute, um die Welpen zu retten, musste man auf Spezialisten von der Forstbehörde warten. Die trafen erst 48 Stunden später ein, konnten die Welpen aber glücklicherweise retten. Ihnen geht es gut. Die Schlange hat man eingefangen und im Wald freigelassen.

Ist diese Geschichte wirklich passiert?

Die Story von der Kobra mit dem fehlgeleiteten Mutterinstinkt ging schon vor einiger Zeit durch die Medien. Da man sich eine so gefährliche Schlange kaum als Beschützerin von Hundewelpen vorstellen kann, machten sich schnell Zweifel an deren Wahrheitsgehalt breit. Darum untersuchten sogenannte Hoax-Jäger, ob es sich um eine Falschmeldung handelt.  Sie stellten fest, dass die Bilder aus dem Video ohne Zweifel echt waren. Die Story muss sich also in ähnlicher Weise zugetragen haben.

Königskobras weichen dem Menschen normalerweise aus. Wenn sie sich aber bedrängt fühlen und zubeißen, dann kann das tödlich enden, erst recht für kleine Hundebabys. Königskobras sind andererseits dafür bekannt, dass sie ihr Gelege vehement gegen Feinde verteidigen. Mit Sicherheit hat sie die Welpen nicht als Feinde betrachtet, sonst hätten diese das Abenteuer nicht überlebt. Hundewelpen zählen auch nicht zu den typischen Beutetieren einer Kobra, welche normalerweise Echsen und andere Schlangen frisst.

In der Natur ist es dennoch nicht ausgeschlossen, dass in solchen Ausnahmesituationen unerklärliche Emotionen und Instinkte bei den Tieren geweckt werden können. Vielleicht hat so eine wunderbare emotionale „Fehlschaltung“ den Welpen das Leben gerettet.

Bezweifelt werden muss aber, dass die Kobra die Welpen bewusst vom Wasser fernhielt. Das würde allen wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Denkvermögen dieser Tiere widersprechen. Hier kamen wohl mehr der Zufall und wohlwollende Zuschauer zu Hilfe.

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©Video von sribuotv auf Youtube

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Hundefreundliche Ferienwohnungen in Holland

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